Ein Weg muss her!

Im Juni 2008 wurde von Frau Höhne die Verbindung zwischen den beiden Orten Rüdersdorf und Woltersdorf gekappt (siehe Alter Zaun und Neue Grenze). Seitdem müssen viele Einwohner beider Orte große Umwege auf sich nehmen. Besonders trifft es Kinder, für die es ein Weg zur Schule war. Es ist nicht nur, der nun längere Weg, sondern auch die Gefahren, die dort auf die Fußgänger lauern. Die Rüdersdorfer Straße hat auch 20 Jahre nach der Wende keinen richtigen Fußgängerweg. Der sich auf einer Seite über Höhen und Tiefen hinziehende, unbefestigte Weg, ist als solcher nicht zu bezeichnen. Von alten Leuten ist er auf Grund seines schlechten Zustandes zeitweise überhaupt nicht zu benutzen. In diesem Winter z.B. wurde dort, wo die vielen verlassenen Grundstücke sind keinerlei Winterdienst geleistet (siehe Winterspaziergang in Woltersdorf), so dass das Passieren dieser Wegstrecken ein Glücksspiel mit der eigenen Gesundheit ist.

Ob es bei den Gemeinden Rüdersdorf und Woltersdorf Überlegungen zu einer Abhilfe der unglücklichen Situation gab, ist nicht bekannt. Jedenfalls ist bisher keinerlei Reaktion der beiden Gemeinden auf Frau Höhnes Absperrung erkennbar.

So haben wir uns Gedanken darüber gemacht, was man machen könnte, um die beiden Gemeindeteile wieder zu verbinden, ohne dass es zu einer allzu großen finanziellen Belastung der beiden Gemeinden führen würde. Grundlage der Überlegung ist das Grundstück der Gemarkung Woltersdorf, Flur 3, Flurstück 671, Grundbuch Nr. 3203. Der im Liegenschaftskataster aufgeführte Eigentümer ist die Gemeinde Woltersdorf. Dieses Grundstück führt von der Rüdersdorfer Straße parallel neben dem von Frau Höhne gesperrten Weg zu dem Waldweg, der nach Rüdersdorf führt (siehe
Karte auf einer größeren Karte anzeigen).

Da das Grundstück vorhanden ist, entstehen dafür keine Kosten. So sollte es doch beiden Gemeinden, wenn sie denn Interesse daran haben das wieder eine Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen besteht, möglich sein, hier eine rasche Lösung zu schaffen. Ein unbefestigter Weg für Fahrräder und Fußgänger würde völlig ausreichen, da der bereits vorhandene Anschlussweg ebenfalls ein unbefestigter Weg ist. Solche Fuß- und Radwege dürfen auch in Landschaftsschutzgebieten geschaffen werden, falls das angesprochene Gelände als solches ausgezeichnet sein sollte. Die entstehenden Kosten sollten beide Gemeinden gemeinsam schultern, da es ja die Bürger beider Orte betrifft.



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